Visualisierung des künftigen Parks am Westbahnhof

Stadtentwicklung Mitte 15/Westbahnhof

Es geht weiter!

© superwien

Mehr Mitte im 15.

In den vergangenen Jahren wurden unter Beteiligung der Bürger*innen die zentralen Rahmenbedingungen für die Zukunft des Gebiets zwischen Felberstraße und ÖBB-Gleisanlagen erarbeitet und in Form des Stadtteilentwicklungskonzepts (SEK) Mitte 15 festgelegt. Das Gebiet gehört den ÖBB und soll im kommenden Jahrzehnt umgewandelt werden: Wo heute Asphalt und Lagerhallen dominieren, könnte in Zukunft wertvoller Raum für viel Grün, Bewegung und Begegnung geschaffen werden und der 15. Bezirk näher zusammenrücken.

So entsteht mehr Mitte – als Ort und als Gefühl.

Westbahn-Brücke

Worum geht es?

Wesentliches Ziel ist die Schaffung eines großen, zusammenhängenden Grün- und Freiraums, der vielfältige Angebote für Erholung, Kultur, Sport und Spiel bietet. Durch die ausgezeichnete Lage im Stadtgefüge und die sehr gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr ist im Bereich der Schmelzbrücke, der Schmelzbrückenrampe sowie des Parkhauses Westbahnhof auch eine städtebauliche Entwicklung geplant – eine punktuelle Bebauung soll entstehen, die Raum z. B. für zeitgemäßes, leistbares Wohnen, Arbeiten, Kultur- und Sozialangebote bietet. Hierbei handelt es sich um aktuell großteils bebaute und überwiegend versiegelte Flächen, die einer neuen Nutzung zugeführt werden sollen.

Auf Grundlage des 2024 beschlossenen Stadtteilentwicklungskonzepts (SEK) werden nun die nächsten Planungsschritte vorbereitet. Den Auftakt bildet ein städtebaulicher und freiraumplanerischer Wettbewerb, dessen Ergebnisse in ein Leitbild für die weitere Entwicklung des Gebiets einfließen.

Gleisanlagen am Westbahnhof

Wo liegt das Planungsgebiet?

Mitte 15 ist ein Stadtentwicklungsgebiet rund um den Westbahnhof. Die Entwicklungsfläche inklusive Potentialflächen im Bereich der Schmelzbrückenrampe sowie des Parkhauses am Westbahnhof beträgt rund 6 Hektar. Ein Großteil der Fläche ist derzeit versiegelt und wird gewerblich oder für Bahnzwecke genutzt.

Karte des Planungsgebiets

Wie geht es jetzt weiter?

Mit dem Stadtteilentwicklungskonzept (SEK) Mitte 15 wurde 2024 die Grundlage für die zukünftige Entwicklung geschaffen. Darauf aufbauend werden nun die nächsten Planungsschritte vorbereitet: Für die detaillierte Ausgestaltung des Areals startet in den kommenden Monaten ein städtebaulicher und freiraumplanerischer Wettbewerb. Planungsteams werden dazu eingeladen, sich Antworten auf diese und viele andere Fragen zu überlegen und Lösungsansätze für das Areal auszuarbeiten:

  • Wie kann der Grün- und Freiraum konkret aussehen und welche Funktionen soll er erfüllen?

  • Welche Einrichtungen fehlen im Gebiet und können neu entstehen?

  • Wie kann das Mikroklima verbessert werden?

Der prämierte Entwurf des Wettbewerbs wird dann zu einem sogenannten städtebaulichen und freiraumplanerischen Leitbild weiter ausgearbeitet und konkretisiert.

Das Leitbild soll bis 2028 erarbeitet werden und dient anschließend als Grundlage für den Flächenwidmungs- und Bebauungsplan sowie weitere Planungs- und Umsetzungsschritte.

Illustration: RadfahrerIllustration: Frau auf einer Parkbank
Zeitplan Mitte 15 mit Bürger*innenbeteiligung: 2024 SEK, ab 2026 Wettbewerb, Leitbild, Flächenwidmungs- & Bebauungsplan, Detailplanungen, ab 2032 Umsetzung – wir stehen hier

Was sind die Rahmenbedingungen?

Übergeordnet ist das Westbahnhofareal im Wien-Plan-Stadtentwicklungsplan 2035 als prioritäres Stadterweiterungsgebiet ausgewiesen.

Den konkreten Rahmen bildet das Stadtteilentwicklungskonzept (SEK) Mitte 15, das 2024 beschlossen wurde. Viele der im Beteiligungsprozess eingebrachten Anregungen der Bürger*innen finden sich darin wieder.

Grundlegende Rahmenbedingungen aus dem SEK

  • große zusammenhängende Grün- und Freifläche
  • punktuelle bauliche Entwicklung, z.B. für leistbares Wohnen, Arbeiten, Bildung, Kultur und Sport
  • neue Verbindungen über das Westbahnhofareal
  • Betriebliche und verkehrliche Qualität des Westbahnhofs bleibt erhalten
Westbahn-Brücke mit Radfahrer
© Christian Fürthner