© Christian Fürthner
Gemeinsam an Mitte 15 weiterarbeiten
Die Entwicklung von Mitte 15 wird von Beteiligung und Dialog begleitet. Anliegen, Perspektiven und Erfahrungen aus dem Stadtteil waren und sind eine wichtige Grundlage für die weiteren Planungsschritte.
Viele Menschen haben bereits Ideen und Anliegen eingebracht. Auch in den kommenden Planungsphasen gibt es Möglichkeiten, sich zu informieren und Perspektiven einzubringen.
Dialog und Beteiligung
Bevor der Wettbewerb startet, werden unterschiedliche Beteiligungsformate durchgeführt. Anliegen und Perspektiven aus dem Stadtteil fließen in die Ausschreibungsunterlagen für den Wettbewerb ein und bilden damit eine wichtige Grundlage für die Arbeit der Planungsteams. Den Gestaltungsspielraum legt dabei jeweils das SEK fest.
Die gesammelten Ergebnisse aus allen Beteiligungsformaten bilden eine wichtige Grundlage für die Ausschreibungsunterlagen des Wettbewerbs.
„Mitte-15-Dialoge“
Über den Sommer finden im Rahmen der „Mitte-15-Dialoge“ Gespräche mit Gruppen und Organisationen aus dem 15. Bezirk statt. Ihre Anliegen und Perspektiven werden gesammelt und als Grundlage für die Grätzl-Perspektiven aufbereitet.
„Grätzl-Perspektiven“
Kurz vor der Auftaktveranstaltung finden die sogenannten „Grätzl-Perspektiven“ statt: Aus den Mitte-15-Dialogen kann jede beteiligte Gruppe eine Vertretung in dieses Format entsenden. In den „Grätzl-Perspektiven“ kommen diese Vertreter*innen zusammen, um die zuvor gesammelten Anliegen und Perspektiven in einer kleineren Arbeitsrunde gemeinsam weiterzuentwickeln. Ziel ist es, die Vielfalt des Bezirks abzubilden, unterschiedliche Sichtweisen zusammenzubringen und eine Beilage zur Ausschreibung des Wettbewerbs auszuarbeiten. Diese wird den Planer*innen zur Verfügung gestellt und soll unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen.
Die Grätzl-Perspektiven begleiten den Leitbildprozess in der Folge weiter und bringen an der Schnittstelle zwischen Wiener*innen und Planer*innen Ideen und Anregungen in die Leitbildentwicklung ein.
Auftaktveranstaltung am 15. September 2026
Vor dem Start des Wettbewerbs findet eine öffentliche Auftaktveranstaltung statt. Dort wird über den Wettbewerb informiert und es besteht die Möglichkeit, Anregungen einzubringen, die ebenfalls in die Beilage zur Ausschreibung des Wettbewerbs einfließen.
Warum es während des Wettbewerbs keine Zwischenergebnisse gibt
Der Wettbewerb wird anonym durchgeführt. Während des laufenden Wettbewerbs können daher keine Zwischenergebnisse veröffentlicht oder laufend Rückmeldungen zu einzelnen Entwürfen eingeholt werden. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Beiträge ausschließlich nach ihrer fachlichen und gestalterischen Qualität beurteilt werden. Die Anliegen und Perspektiven aus der Beteiligung fließen deshalb bereits vor dem Start des Wettbewerbs in die Ausschreibungsunterlagen ein. Die Beteiligung begleitet den Prozess auch über den Wettbewerb hinaus.
Stadtraum als Ort der Begegnung
Der Stadtraum Mitte 15 beim Rustensteg bietet Raum für Austausch, Veranstaltungen und Aktivitäten im Grätzl. Auch Formate rund um die Entwicklung von Mitte 15 finden hier statt.
Darüber hinaus ist der Stadtraum ein Treffpunkt im Grätzl, in dem sich Nachbarinnen und Nachbarn austauschen, vernetzen und gemeinsam aktiv sein können. Der Raum steht für gemeinsame Aktivitäten wie Workshops, Sitzungen, Diskussionsrunden, kleinere Ausstellungen und andere Formate zur Verfügung und ist grundsätzlich kostenfrei nutzbar. Im Fokus stehen Aktivitäten, die das nachbarschaftliche Miteinander im Stadtteil fördern. Der Raum kann für mehrere Wochen, Tage oder auch stundenweise genutzt werden. Das Team der Gebietsbetreuung Stadterneuerung (GB*) nimmt gerne Ideen entgegen.
Nähere Informationen und Hinweise zur Nutzung des Stadtraums finden Sie unter www.gbstern.at/stadtraum.
Rückblick
Informationen zu bisherigen Beteiligungsformaten und vergangenen Veranstaltungen finden Sie unter News.