Wettbewerb
Warum gibt es einen Wettbewerb?
Mit dem Stadtteilentwicklungskonzept (SEK) Mitte 15 wurde eine wichtige Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Westbahnhofareals entlang der Felberstraße geschaffen.
Darauf aufbauend wird nun ein städtebauliches und freiraumplanerisches Leitbild erarbeitet. In diesem werden die Ziele und Rahmenbedingungen aus dem SEK für dieses Gebiet weiter präzisiert und vertieft.
Dabei geht es unter anderem um Fragen der Freiraumgestaltung, der Nutzungsmischung, der Erschließung, der Qualität öffentlicher Räume sowie um die bauliche Entwicklung des Gebiets. Um dafür die beste Lösung für das Areal zu finden, wird ein Wettbewerb durchgeführt. Planungsteams entwickeln dabei unterschiedliche Konzepte und Ansätze für die zukünftige Entwicklung. Durch den Vergleich verschiedener Lösungen soll die fachlich und gestalterisch beste Grundlage für die weitere Planung gefunden werden.
So läuft der Wettbewerb ab
Erste Wettbewerbsstufe
Die erste Wettbewerbsstufe ist offen organisiert. Planungsbüros mit entsprechender fachlicher Qualifikation aus Österreich bzw. der Europäischen Union und der Schweiz können teilnehmen. Dadurch soll eine möglichst große Vielfalt an städtebaulichen und freiraumplanerischen Ansätzen ermöglicht werden.
Die eingereichten Beiträge werden von einer hochkarätigen Wettbewerbsjury nach klaren Kriterien beurteilt. Jene Projekte, die das größte Potenzial erkennen lassen, werden für die zweite Wettbewerbsstufe ausgewählt.
Zweite Wettbewerbsstufe
In der zweiten Wettbewerbsstufe arbeiten die Planungsteams die Empfehlungen der Jury ein und entwickeln ihre Konzepte fachlich weiter. Nach Abschluss dieser Bearbeitungsphase beurteilt die Jury die überarbeiteten Beiträge erneut und vergibt die Wettbewerbspreise – in der Regel einen ersten, zweiten und dritten Preis.
Anonym, unabhängig und fair
Der Wettbewerb wird anonym durchgeführt. Das bedeutet: Die eingereichten Arbeiten werden ausschließlich nach ihrer fachlichen und gestalterischen Qualität beurteilt. Die Namen der Planungsteams bleiben der Jury während des gesamten Verfahrens unbekannt und werden erst nach der endgültigen Entscheidung bekannt gegeben. So stellt die Stadt Wien einen unabhängigen und fairen Auswahlprozess sicher. Damit dieses Verfahren funktioniert, werden während des laufenden Wettbewerbs keine Zwischenergebnisse veröffentlicht. Auch Änderungen oder Ergänzungen der eingereichten Projekte durch externe Rückmeldungen sind während dieser Phase nicht möglich.
Die Beteiligung der Menschen vor Ort erfolgt deshalb bewusst vor dem Start des Wettbewerbs und begleitet den Prozess darüber hinaus. Mehr Informationen dazu finden Sie im Bereich Beteiligung.